Über uns

Visionen einer besseren Dönerwelt.

Es ist an der Zeit, dass der Döner-Kebap sein schmuddeliges Imbiss-Image verliert. Der Döner als Ganzes wird zum vollkommenen kulinarischen Kunstwerk, das Fleisch spielt eine Nebenrolle. Denn um des Gaumens Gunst werben ausserdem abwechslungsreiche Saucen und kreative Brote. Wir träumen von einer Welt, in der grenzenlose Döner-Variationen angeboten werden – Schluss mit dem Standardangebot, wie es heutzutage vielerorts vorherrscht. Döner Experience gilt schon jetzt als Vorreiter einer neuen Döner-Ära und sorgt fleissig für Nachahmer. Und das ist auch gut so.

Szenario: Ich laufe durch eine Stadt in Europa, ganz egal welche, und bekomme Lust auf einen Döner. Ich blicke umher und stelle voller Freude fest: jede Dönerbude, sei sie noch so klein oder gross, versucht sich durch seine jeweils individuelle Spezialität abzuheben. Saucen nach traditionellen Rezepten, Brote im hauseigenen Stil gebacken.

Ungefähr da wollen wir hin. So weit, so klar.
Seid Ihr bereit für die Döner-Revolution?

Unsere Mission.

Döner Experience glaubt daran, dass der Dönerumschwung nur mittels emotionalen Erlebnissen realisiert werden kann (ganz im Sinne der Erlebnisgastronomie). Aus diesem Grund kommen wir zu den Leuten nach Hause (bzw. an die jeweilige Location) und ermöglichen Erlebnisgastronomie live vor Ort. Die Form des Catering bietet grosses Potential zur Inspiration, um einen neuen Blickwinkel auf Essen zu erhalten. Auch die Vermietung des Equipment zielt auf ein Erlebnis ab. Hauptsache, die Auseinandersetzung mit dem Konzept des Döner Kebap wird gefördert, so dass Ansprüche wachsen. Welche wiederum das Angebot auf dem Markt positiv beeinflussen. Erst wenn man den gewohnten Geschmackskosmos verlässt, eröffnet sich eine grenzenlose Welt unglaublicher Geschmackserlebnisse.

Wie alles begann.

Was als Hobby begann, wurde bald mehr. Doch so schnell ging das nicht. Ganze sieben Jahre fanden regelmässig sogenannte Dönerpartys im privaten Rahmen statt, so konnte mithilfe einer geringen Kollekte das Equipment von Jahr zu Jahr erweitert werden. Darüber hinaus konnte ich die Zeit nutzen, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Meine Vision: mich vom eher unspannenden "Standard-Döner", wie man ihn von gewöhnlichen Dönerbuden kennt, abzuheben. Geschmacklich geht definitiv noch mehr. Davon war ich am Anfang überzeugt – und bin es bis heute.

Einfach mal selber machen.

Seinen Anfang nahm alles im Frühjahr 2010. An einem gemütlichen Abend, begleitet von ein paar Bierchen, entschloss ich mich dazu, einen Dönergrill anzuschaffen. Im Freundeskreis beauftragten wir während dieser Zeit regelmässig unsere Stamm-Dönerbude mit ausufernden Bestellungen. Wir waren eine komplizierte Kundschaft, da jeder seine eigenen Sonderwünsche anzubringen wünschte: Der eine wollte extra viel Sauce, der andere besonders viel Knoblauch, mehr Zwiebeln, weniger Zwiebeln, ohne dies oder das, inklusive diesem und jenem. Mir persönlich konnte der Döner nicht scharf genug sein. Irgendwann kam die (ursprünglich gar nicht so ernstgemeinte) Schnapsidee auf, sich den ersehnten Traumdöner einfach selbst zu kreieren. Keine Grenzen, unendliche Möglichkeiten – uns lief das Wasser im Mund zusammen.

Gedacht, gesagt, getan! Nichtsahnend schaute ich mich online nach einem Dönergrill um, da entdeckte ich plötzlich ein höchst vielversprechendes Angebot. Liebe auf den ersten Blick. Ohne zu zögern, griff ich zu. Der Rest ist Geschichte.

Dekadente Döner-Dimensionen.

So wie es der Zufall wollte, liess sich passendes Fleisch – also der Dönerspiess – nahe meines Elternhauses besorgen. Der Beginn einer Partnerschaft mit der Birlik GmbH entstand. Sie vereinen Fleischqualität mit anatolischer Tradition und erwiesen sich als zuverlässige Partner. Die Mindestbestellmenge betrug 10 kg. Ich lud also um die 15 Freunde zu mir nach Hause ein, um die ersten eigens zubereiteten Döner zu kosten. Premiere. Schon bald mussten wir feststellen, dass massiv viel Fleisch vor uns dreht – zu viel. Ganze drei Tage assen wir rund um die Uhr Döner Kebap. Es ging sogar so weit, dass wir uns spätabends mit einer Schüssel voll knusprigem Dönerfleisch vor dem Fernseher platzierten und uns Dönerfleisch umherreichten als sei es Popcorn. Mir wurde klar: Ich bin auf eine Vielzahl von Gästen angewiesen, wenn ein solcher Dönerspiess innert eines Tages verspeist werden soll. Ab diesem Zeitpunkt fanden bei mir zuhause mehrmals im Jahr die beliebten Dönerpartys statt. Eigentlich wollten wir bloss selbst mal einen Döner machen. Nun. Wir sind wohl etwas über's Ziel hinaus geschossen.

Innovation durch Party.

Da war er also, mein neuer Dönergrill. So veranstalteten wir im Jahr 1-2 Dönerpartys und erschufen damit für meine Gäste und mich ein Geschmackserlebnis, das alle unsere Erwartungen übertraf. Sofort war ich davon überzeugt, dass im Döner-Kosmos so viel mehr Potenzial steckt, was die Qualität der Zutaten betrifft. Ich stellte mir die Frage, weshalb bei den meisten Dönerbuden das Angebot so lähmend langweilig sein muss. Wo ist die Kreativität geblieben? Wenn ich eine Dönerbude hätte, dann würde ich alles anders machen. So viel war klar. Also beschloss ich in einem ersten Schritt, kreative Alternativen zur altbekannten Joghurt- und Cocktailsauce anzubieten. Meine Spielwiese war geboren. Sie nannte sich Dönerparty und bot mir die Chance, inspirierende Neuerungen auszutesten: in Form von neuen Saucen (Rande, Pflaume-Ingwer), verschiedenen Teigsorten (Vollkorn, Lauge, Mais). Ich nahm mir vor, an jeder Dönerparty mindestens eine neue Sauce zu präsentieren. Nebst Saucen verwende ich stets auch diverse Toppings, welche das Fladen- oder Taschenbrot veredeln.

Auf zu neuen Ufern.

Bei den Dönerpartys handelte es sich eigentlich um non-profit Veranstaltungen, bei denen lediglich die Ausgaben gedeckt werden sollten. Die Gäste waren begeistert, so konnte ich mithilfe der Kollekte wiederum in neues Equipment investieren. Zuerst wertete ich den bestehenden Dönergrill mit neuen Einzelteilen auf, danach kamen neue und grössere hinzu . Nach der Anschaffung praktischer Utensilien und Greifzangen, kam noch ein elektronisches Dönermesser zum Zuge, mit dem sich das Fleisch in feinste Streifen schneiden lässt (zwar nicht "Der Gerät", aber fast). Eine ebenso lohnende Investition war die Anschaffung eines Wasserbades, so kann das Fleisch im Vorfeld geschnitten werden und bleibt dabei warm und zart – damit alle jederzeit und ohne zu warten an ihre Portion gelangen.

Kurz darauf betritt ein weiterer Star die Bühne: der eigens konzipierte Orpheus-Ofen. Von nun an war es möglich, viele Brote auf mehreren Ebenen aufzubacken. Einmal aufgebaut, steht er seinem griechisch-mythologischen Namensvetter in nichts nach: Wenn Orpheus zu singen begann, versammelten sich Menschen und Tiere um ihn herum, sogar Bäume entwurzelten sich, liefen ihm entgegen. So auch bei unserem Orpheus-Ofen – sobald er einmal glüht, bildet er das Zentrum der Döner Experience. Außerdem eröffnet der Orpheus-Ofen einen grenzenlosen Freiraum an Brotvariationen. Brot ist in all seiner Vielfalt seit Jahrhunderten ein essentieller Bestandteil europäischer Esskultur. Und natürlich auch die Basis eines gelungenen Döner-Kebaps.

Vom Hobby zum Unternehmer.

Die jährlichen Dönerpartys fanden Anklang bei den Gästen. Meine Events der besonderen Art sprachen sich herum. Die Spiesse wurden von Jahr zu Jahr grösser. Praktisch bei jedem Event kam mindestens eine neue Sauce dazu.

Das Konzept erwies sich bei meinen Gästen als so beliebt, dass sie mich um Buchungen für Privat-Events baten. Hochzeiten, Geburtstage, Familienfeste – von Jahr zu Jahr häuften sich die Anfragen. Die Leute waren gut und gerne bereit, mich für meine Mühe zu entlohnen und setzten mir den Floh in den Kopf, das Catering-Konzept einer "mobilen Dönerbude" öffentlich anzubieten. Nach intensiver Bedenkzeit entschied ich mich dazu, den Schritt zu wagen und einen Catering-Service anzubieten – einen der etwas anderen Art. So entschloss ich mich im März 2018, offiziell eine Einzelfirma zu gründen und mein kulinarisches Angebot interessierten Kunden anzubieten.

Döner Experience war geboren. Aus einer zunächst beruflich eher unklaren Situation entwickelte sich die Möglichkeit, die Idee meines eigenen Unternehmens umzusetzen. Nun bin ich mehr als glücklich, einer Tätigkeit nachzugehen, die nicht nur mir, sondern auch meinen Kunden riesigen Spass und ungeahnte Gaumenfreuden bereitet.



Ethik trifft Genuss.

Mit der Qualität der Zutaten wuchsen auch meine Ansprüche. Sowohl geschmacklich als auch ethisch. Wir lieben Fleisch. Um so wichtiger war es mir, unseren Kunden Fleischprodukte aus einer nachhaltigen und fairen Produktion anzubieten. So gelangten wir an den Uelihof: Er setzt sich unter strengen biologischen und ethischen Richtlinien aus tiefster Überzeugung für einen bewussten Fleischkonsum ein, der im Einklang mit Mensch, Tier und Umwelt steht. Das Ergebnis ihres Engagements sind Bio-Erzeugnisse von höchster Güte für einen verantwortungsvollen Fleischgenuss. Grossartiger Geschmack garniert mit gutem Gewissen. Das ist unser Bio-Dönerspiess.

Der Wald – unsere Heimat.

Ich setzte mich mit der Frage auseinander, welches Fleisch symbolisch für unseren Kulturkreis steht. Wie hätten wohl die im Wald besiedelten Kelten einen Dönerspiess erschaffen, wären sie einst mal auf die Idee gekommen? Fleisch auf einem festlich grossen Spiess gegen das Feuer zu halten? Da wäre selbst Obelix neidisch geworden...

Der Gedanke wurde umgesetzt und führte zu einer unglaubichen Delikatesse: Der Wild-Dönerspiess. Feinstes Fleisch, bestehend aus Wildschwein, Reh und Dammhirsch wird mit einer Marinade versehen, die den Wald widerspiegelt. Keine Zucht und keine Massenproduktion, frei und erlesen aus Schweizer Wäldern und mit grösster Sorgfalt und Handwerkskunst entsteht ein einzigartig wildes kulinarisches Erlebnis.

Den Wild-Dönerspiess wird und soll es nur in der Herbst-Saison geben.